Servicewohnen Auerbach

Gemeinsam mit der HD-Bau GmbH möchte der ASB an der Adolf-Kolping-Straße in Auerbach einen Wohnpark errichten. Beim Servicewohnen geht es darum, dass Menschen auch im Alter ihren eigenen Haushalt führen, dabei aber Hilfeleistungen in Anspruch nehmen können. Innerhalb des Wohnparks wird ein Ansprechpartner des ASB den Bewohnern zur Seite stehen.

Informationen zum Servicewohnen in der

Adolf-Kolping-Straße in Auerbach

Fragen und Antworten zur Projektpartnerschaft

  • Warum ist aus dem Bau von normalen Eigentumswohnungen plötzlich ein Projekt für Senioren bzw. Seniorenwohnen geworden?

Bei den ersten Grundplanungen ist der Bauträger mit einer anderen Idee in das Projekt gestartet. Nach Beratungen mit dem ASB RV Jura e. V.  hat sich HD Bau dazu entschlossen die Planungen auf ein reines Service- bzw. Seniorenwohnen zu ändern. Dazu beigetragen haben auch Erfahrungen innerhalb des ASB Bayern und die gemeinsame Vor-Ort-Besichtigung eines gleichgelagerten Projektes in Coburg. Mit dem Service bzw. Servicewohnen handelt sich um ein schon vielfach und auch erfolgreich umgesetztes Projekt.

  • Warum wurde der ASB als Partner für den Servicebereich ausgewählt?

Aus Sicht von HD Bau handelt es sich beim ASB um einen schon viele Jahre im Bereich des Sozialwesens etablierten und in der Region verwurzelten Organisation. Der Regionalverband ist mit seinen Dienstleistungen von Hausnotruf, Menüservice bis hin zur Betreuung und Hauswirtschaftlichen Versorgung fachlich breit aufgestellt und mit den qualifizierten Kräften deshalb genau der richtige Partner. Somit werden die meisten möglichen Dienstleistungen aus einer Hand angeboten. Auch weitere ASB Verbände in Bayern betreiben erfolgreich solche Wohnprojekte. Hier steht fundiertes Fachwissen mit jahrelangen Erfahrungen zusätzlich im Hintergrund zur Verfügung.

  • Warum baut der ASB nicht selbst?

Hier haben beide Partner eine klare Vorstellung, was Aufgaben, aber auch Fähigkeiten, angeht. HD Bau ist Profi im Bau- und Gebäudewesen und somit als Bauträger prädestiniert. Die Stärken des ASB sind dagegen Senioren Hilfestellungen und Services in verschiedenen Lebenssituation zur Verfügung zu stellen oder diese zu vermitteln. Durch die Bündelung der gemeinsamen Stärken lassen sich für die Interessenten somit auch die optimalsten Ergebnisse erzielen.

  • Was passiert, wenn keine ASB Dienstleistung nachgefragt wird?

Grundlegend ist der Service und die Leistung des Hausnotrufes Grundbestandteil des Projektes. Die Kosten werden durch die Grundpauschale abgedeckt Damit findet auch eine Mindestpräsenz des ASB statt. Es steht den Senioren frei selbst über die Art und Häufigkeit zusätzlicher Leistungen zu entscheiden. Je nach den angeforderten Dienstleistungen richtet sich unser Personaleinsatz, den der ASB entsprechend variable gestalten muss. Das Projekt ist somit auch überlebensfähig, wenn nur die Hausnotrufdienstleistung gebucht wird.

  • Warum beteiligt sich der ASB an diesem Projekt?

Es handelt sich hier einfach um die logische Konsequenz aus drei Punkten:

  1. Die Tendenz, dass Senioren so lange wie möglich, selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben wollen, gibt die Richtung vor. Diese gesellschaftliche Entwicklung will der ASB mit seinen Kompetenzen begleiten und mitgestalten.
  2. Überlegungen zu Seniorenprojekten hatte der Verband schon länger. Mit HD Bau wurde nun ein schlagkräftiger Partner gefunden mit dem der ASB sich sehr gut ergänzt und gemeinsam die beiderseitigen Vorstellungen umsetzen kann.
  3. Gemeinsam wollen die beiden Partner eine offensichtliche Lücke - in Bezug auf die Wohnform - im Bereich der Stadt Auerbach, aber auch in der Angebotspalette des ASB schließen. Solch ein Servicewohnen wird derzeit in der Stadt nicht angeboten.

Fragen und Antworten zum geplanten Wohnpark

  • Wie viele Gebäude sind im Wohnpark geplant?

Der Wohnpark wird aus sechs Gebäuden mit insgesammt 23 Wohneinheiten mit einer Größe zwischen 53 und 90 Quadratmetern bestehen. Es ist eine kleinteilige Bebauung in zweigeschossiger Form geplant. Jeweils zwei Gebäude werden durch ein mittleres Erschließungselement verbunden. Außerdem werden Terrassen und Gartenhöfe entstehen und im mittleren Gebäude ein Gemeinschaftsraum für Veranstaltungen. Das Projekt fügt sich städtebaulich von der Art und Dichte der Bebauung in die Umgebung ein.

  • Wie viele Stellplätze sind geplant?

Entsprechend der baurechtlichen Vorgaben werden 23 Stellplätze auf dem Grundstück geschaffen.

  • Wie werden die Außenanlagen gestaltet?

Die Außenanlagen und Grünbereiche werden von einem/-r Landschaftsarchitekten/-in geplant und attraktiv gestaltet.

  • Wie hoch ist die Traufhöhe?

Die sechs Gebäude des Wohnparks haben eine Traufhöhe von 6,60 Metern sowie eine Firsthöhe von ca. 8,10 Meter.

  • Ist der Entwässerungskanal ausreichend für diesen Wohnpark?

Der Entwäserungskanal ist ausreichend und muss nicht ertüchtigt werden, somit fallen hier keine Kosten für die Bürger von Auerbach an.

  • Mit welchen Materialien wird gebaut?

Es wird mit wohngesunden Baustoffen - Außenmauerwerk mit Ziegelsteinen - gebaut und die einzelnen Wohnungen über ein Nahwärmenetz aus einer Biomasse-Heizung versorgt, die in einem der Häuser errichtet wird.

  • Warum wurde dieses Grundstück ausgesucht?

Das Grundstük ist das einzige in der Stadt Auerbach, auf dem eine größer angelegte Wohnform umgesetzt werden kann. Aufgrund der kurzen Wege zum nächsten Nahversorger (800 Meter) und in die Innenstadt (600 Meter), hat das Grundstück eine ideale Lage für mobile Senioren.

  • Wann könnten die ersten Bewohner einziehen?

Bei einem optimalen Bauverlauf können bereits Anfang 2023 die ersten Bewohner einziehen.

Fragen und Antworten zum Servicewohnen

  • Was bedeutet Servicewohnen?
  1. Selbstbestimmtes Wohnen mit Komfort und Sicherheit bis ins hohe Alter
  2. Barrierefreie Wohneinheiten, Gemeinschafts- und Freianlagen
  3. Leben, Austausch, Aktivität und Zusammenhalt in der Gemeinschaft
  4. Unterstützung durch ein modulares Betreuungsprogramm
  5. Reinigungs-, Menü-, Waschservice auf Wunsch
  6. Hausverwaltung und Hausmeisterservice
  7. Moderner, effizienter Standard und hohe Bauqualität
  8. Kurze Wege in den Stadtkern
  • Welche Services werden im Wohnpark angeboten?

Servicewohnen bedeutet, dass neben dem klassischen Wohnen verschiedene Services vor Ort geleistet werden. Der Hausnotruf ist zum Beispiel ein fester Bestandtei dieses Angebots. Außerdem wird eine ausgebildete Betreuungskraft während der Woche im Wohnpark anwesend sein. Diese Servicekraft wird sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen organisieren und den Bewohnern als Ansprechpartner bei medizinischen Notfällen oder alltäglichen Problemen unterstützen. Weitere gewünschte Dienstleistungen können jederzeit hinzugebucht werden. Eine entsprechende Grund-Servicepauschale wird monatlich erhoben und beträgt voraussichtlich 80 bis 100 Euro.

  • Wer kann in diese barrierefreien Wohnungen einziehen?

Das Bauprojekt richtet sich an die ältere Generation, die so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen möchte. Sebstständiges wohnen ist ebenso möglich, wie das Zubuchen von Unterstützungsleistungen, z.B. Essen auf Rädern, Fahrdienst, Pflegeleistungen, Wäscheservice, etc. Der komplette Wohnpark ist barrierefrei.

Fragen und Antworten infolge der Infoveranstaltung

  • Ist es richtig, dass auf der Straßenseite der Wohnanlage kein Gehsteig geplant ist​​​​​​?

Ein Gehsteig auf unserer Straßenseite ist nicht möglich, da die Abstandsflächen dann nicht eingehalten werden könnten. Es gibt jedoch auf der gegenüberliegenden Seite einen Gehsteig. Da es sich bei der Adolf-Kolping-Straße um eine Siedlungsstraße mit wenig Verkehr handelt, ist diese problemlos zu überqueren.

  • Kann man bereits etwas über den Kaufpreis der Wohnungen sagen?

Zum Preis können wir noch keine verlässlichen Aussagen machen; es müssen vorab noch einige Details geklärt werden. Hierbei spielen u.a. die Auflagen aus dem geänderten Bebauungsplan, der Baugenehmigung etc. eine Rolle. 



Fragen bitte per E-Mail an info(at)asb-jura.de oder telefonisch: (09643) 50 79 950.

Diese Bildergalerien zeigen, wie die Wohnanlage einmal aussehen soll und welche Leistungen in Anspruch genommen werden können.  

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Andreas Brunner

Geschäftsführer

Tel. : (09643)5079950
Fax : (09643) 5079958

info(at)asb-jura.de

ASB-Regionalverband Jura e.V.

Unterer Markt 6
91275 Auerbach